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MEINE therapeutische HALTUNG

Kunst allein reicht nicht. 

Für mich liegt die Wirksamkeit der Kunsttherapie nicht im kreativen Gestalten allein. Ein Bild zu malen oder Kunst zu betrachten ist nicht automatisch ein therapeutischer Prozess. Kreatives Gestalten kann ebenso berühren, überfordern oder Fragen aufwerfen. Entscheidend ist deshalb nicht das Bild selbst, sondern der therapeutische Rahmen, in dem es entsteht.

Ich verstehe Kunst als Ausdrucksmittel und als Brücke zum inneren Erleben. Was sich im kreativen Prozess zeigt, erhält Form und wird dadurch wahrnehmbar. Erst in der gemeinsamen Reflexion kann das Sichtbargewordene verstanden, eingeordnet und in die persönliche Lebensgeschichte integriert werden.

Die therapeutische Beziehung bildet dabei das Fundament meiner Arbeit. Sie schafft einen sicheren Raum, in dem Begegnung, Vertrauen und Entwicklung möglich werden. Durch achtsame Fragen, gemeinsames Nachdenken und gezielte Interventionen begleite ich diesen Prozess. So kann das, was lange verborgen, schwer greifbar oder sprachlos war, nach und nach Gestalt annehmen und in einem neuen Licht betrachtet werden.

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Nicht das Bild verändert den Menschen – sondern das, was im sicheren therapeutischen Dialog durch das Bild sichtbar, verstanden und neu erlebt werden kann.

Qualifikationen

  • Sozialpädagogin FH

  • Kunsttherapeutin (Fachrichtung Mal- und Gestaltungstherapie)

  • EMR-anerkannte Therapeutin

  • Langjährige Berufserfahrung in der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

  • Weiterbildungen in ADHS, Autismus, Hochsensibilität und Persönlichkeitsstörungen

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